[ inulin ]

Bedeutung von Inulin und Oligofructose in Lebensmitteln

Inulin vermittelt in Lebensmitteln - ähnlich wie Fett- einen sahnigen Geschmackseindruck und wird deshalb als Fettersatzstoff eingesetzt. Oligofructose schmeckt süß und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Beide Stoffe werden vom Körper nicht verwertet, d.h. sie haben fast keine Kalorien. Inulin kommt in der Natur als Reservekohlenhydrat von vielen Pflanzen (Schwarzwurzel, Zwiebel, Spargel, Artischocken) vor. Das Molekül besteht aus vielen, miteinander verbundenen, Fructosebausteinen, also Zuckerbausteinen. Es wird deshalb auch als Polyfructose bezeichnet (poly = viel). Aus Polyfructose, die großtechnisch aus Zichorienwurzel gewonnen wird, kann Oligofructose hergestellt werden, die aus Molekülen mit wenig Fructosebausteinen zusammengesetzt ist (oligo = wenig). Die Aufnahme von Inulin mit pflanzlichen Lebensmitteln beträgt bei einem normalen Erwachsenen über 10g pro Tag.

Inulin gehört zu den präbiotischen Stoffen. Präbiotische Stoffe dienen dazu, die erwünschten probiotischen Bakterienkulturen im Darm zu ernähren. Sie steigern die Anzahl dieser Kulturen im Darm und führen damit zu einer Hemmung der unerwünschten Bakterien. Die veränderte Zusammensetzung der Darmflora stärkt das Immunsystem und kann möglicherweise auch das Risiko der Entstehung von Krebs senken.

Neben der präbiotischen gibt es weitere Wirkungen des Inulins. Ein regelmäßiger Verzehr von Inulin senkt den Lipoprotein- und den Cholesterinspiegel. Für Diabetiker ist die Verbesserung des Blutglukosespiegels von Bedeutung. Weiter wird eine erhöhte Mineralstoffaufnahme im Dickdarm durch Inulin diskutiert.


 

| Einleitung |

| Bedeutung |

| probiotische Lebensm. |

|[ mehr fotos ]|

 

| bild 1 |
| bild 2 |
| bild 3 |

Gruppenmitglieder: Ariane Klatzer, Mühlbacher Martina, Leitner Matthias, Schellander René
|Home| |vitamine| |inulin| |Kohlenhydrate| |fette| |eiweisse| |phenole|